Kompostbehälter

Angelika [Top 16] war so nett für uns einen Kompostier zu organisieren, für so ein Ding braucht es aber ein Mindestmaß an Disziplin, damit hier nur Dinge rein kommen die rein dürfen, da es sich hier um ein geschlossenes System handelt, darf das Material nicht zu feucht sein, also den Rasenschnitt vorher ein wenig trocknen lassen, am besten einfach daneben hinlegen und erst ein paar Tage später einfüllen.

Abfälle kompostieren – was darf auf den Kompost?

  • Rohe Gemüse- und Obstreste (aber keine Zitrusfrucht-Überreste!)
  • Eierschalen
  • Verwelkte Blumen oder Kräuter – Längere Stile und dickere Pflanzenteile klein schneiden, das beschleunigt die Kompostierung.
  • Rasenschnitt (am besten sollte dieser schon leicht angetrocknet sein, da sonst Fäulnisgefahr besteht)
  • Kleine Mengen an Zeitungspapier und Pappe (kein farbiges Papier, keine Hochglanz-Materialien)
  • Tee- und Kaffeesatz
  • Laub und Strauchschnitt. Tipp: Auch Strauchschnitt verrottet besser, wenn er vorher klein geschnitten wird.

Das darf NICHT auf den Kompost:

  • Gekochtes Essen oder zubereitetes Essen – besonders Fleisch und andere proteinhaltige Lebensmittel – Diese Essensreste locken Ratten und anderes Ungeziefer an!
  • Pflanzenreste, die von einem Pilz befallen sind – das gehört in die Biotonne.
  • Asche-Reste (größere Asche-Klumpen verrotten sehr langsam)
  • Zitrusfrucht-Überreste, da diese häufig stark gespritzt sind und so Pestizide in den Humus gelangen. Also Zitronenschalen, Orangenschalen, und am besten auch auf Ananas- und Bananen-Schalen verzichten.
  • Größere Zweige, Äste und grobe Schnittabfälle – sie verrotten zu langsam, ebenso verrotten Nussschalen – Walnüsse, Haselnüsse, aber auch Erdnuss-Schalen – langsam.
  • Schwer verrottbares Laub, wie zum Beispiel das Laub von Walnuss- und Kastanienbäumen, Eichen oder Plantanen, ebenso Blätter vom Kirschlorbeer.
  • Farbige oder dicke Papiere und Papp-Abfälle

Je nach Wetter und Bestandteilen im Kompost kann man frühestens nach ca. einem Dreivierteljahr beginnen, die selbst hergestellte Kompost-erde zu verwenden. Größere Mengen Kompost können spätestens ab der zweiten Saison (nach dem zweiten Winter) genutzt werden. Frühling ist die beste Jahreszeit den frischen, nährstoffreichen Kompost an Beeten und Sträuchern aus zu bringen und die bestehende Erde dort anzureichern.

Eine Grundregel für erfolgreiches Kompostieren lautet: Für eine gute Mischung sorgen, durch entsprechende Vielfalt auf dem Kompost. Mischung von feuchten, dichteren Gartenabfällen, wie Laub oder Rasen-Schnitt mit trockenem Material, wie verwelkte Blumen, trockene Halme, Stroh etc. Der Kompost sollte insgesamt nicht zu nass sein, speziell im Wintern sollte man darauf achten.

Mal sehen, ob das klappt und wir dann schon bald unsere eigene Erde (Humus) haben.

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