Wandbegrünung

Ich bin hier auf einen Interessanten Artikel gestoßen und Herbert hatte recht, Veitchii wäre eine gute Idee und er macht die Mauern nicht kaputt im Gegensatz zu Efeu oder Wilden Wein. Ich weiß nur noch nicht genau, wann man die setzen kann, ich denke im Frühjahr oder Herbst, also März oder Oktober.

7299977_BildFS_001_WilderWeinVeitchiiRobustaJungfernrebeParthRobustaDie traditionellste und einfachste Begrünung von Außenwänden erfolgt mit der sogenannten „Mauerkatze“ oder auch „Jungfernrebe“ oder „“ genannt (wissenschaftlicher Name: Parthenocissus tricuspidata Veitchii). Sie verdankt ihre Fähigkeit an fast allen Oberflächen ohne Kletterhilfe in die Höhe klettern zu können, denn an ihren Triebenden sitzen Haftscheiben. Die Pflanze gibt es noch gar nicht so lange in unseren Breiten: sie stammt ursprünglich aus Korea, China und Japan und kam erst etwa 1860 nach Europa, wo sie dann allerdings rasch weite Verbreitung fand. Sie ist sommergrün mit einer bestechend roten Herbstfärbung (zumindest an den besonnten Flächen) und kann ohne weiteres 20 m hohe Wände dicht überziehen. Entgegen der manchmal verbreiteten Meinung beschädigen die fest haftenden Ranken das Mauerwerk keineswegs. Vielmehr wird dieses vor direkter Sonnenbestrahlung und somit starker Aufwärmung bzw. hohen Temperaturschwankungen geschützt. Ein Wärmedämmungseffekt im Winter ist allerdings nicht gegeben.

Der Veitchii ist mit dem „Wilden Wein“ (Parthenocissus quinquefolia) nahe verwandt, letzterer braucht aber meist eine Rankhilfe, weil die Haftscheiben nur schwach ausgebildet sind. Allerdings gibt es einige Sorten, die ebenfalls gut klettern können wie z.B. Parthenocissus quinquefolia ‚Engelmannii‘. Alle Sorten weisen die typische rote Herbstverfärbung auf.

Vielleicht könnte man damit mal versuchen die hässliche Mauer (rechts hinten im Garten) wo das neu angelegte Beet ist, zu verschönen, angeblich klettert der Pro Jahr ca. einen Meter, sprich in 2-3 Jahren, wäre die Mauer komplett zu, das wäre doch ein Versuch wert.

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